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Welche Linux-Distribution ist die Beste?

Die sicher unstreitbar geeignetste Distribution für einen selbst ist die, mit der man persönlich am problemlosesten zurecht kommt. Das ist jedenfalls meine Meinung. Linux-Neueinsteigern wird oft SuSE empfohlen. SuSE unternimmt sehr viel, auch Neulingen die Installation und Administration zu erleichtern. (Das hat meiner Meinung nach Vor-, aber auch Nachteile.) Und: Nicht nur Linux-Einsteiger verwenden SuSE für ihre Workstations oder Server: Linus Torvalds verwendet laut "The Rampantly Unofficial Linus Torvalds FAQ" (Version von 2003/01/28) zu Hause SuSE.

Ich persönlich verwende seit meiner SuSE 4.4 nur noch Debian. Debian gefällt mir einfach sehr gut - es ist wirklich kinderleicht, die Software zu aktualisieren oder Security-Updates einzuspielen. Ich verwende Debian stable für Server und meine Workstations.

Editoren

Tja, die Frage nach dem einzig wahren Editor... Ein Thema, das Linux-User benutzen, um zu kompensieren, daß sie untereinander nicht darüber streiten können, ob Windows oder OS/2 (davor gab es die Geschichte Amiga gegen PC) das bessere Betriebssystem ist, denn "echte" Freaks (wozu ich mich nicht zähle) wissen: Linux ist das einzig wahre Betriebssystem unter der Sonne - damit legen sie sich natürlich sofort mit den OpenBSD-Usern an, die sich auch schon mit den ganzen anderen BSDlern streiten - aber hier soll es ja um Editoren gehen - also neuer Absatz:

Zu Beginn meines Informatikstudiums wurde ich mit dem emacs konfrontiert. Naja, wirklich begeistert war ich glaube ich nicht, aber als ich dann den XEmacs entdeckte, fand ich einen Editor für's Leben. Oder vielleicht besser gesagt: Einen Editor für längere Te(X|x)te.

Meine erste Begegnung mit dem vi endete unsanft. Jedenfalls für den vi, denn wie konnte man dieses komische Ding denn wieder beenden? Naja, ganz ehrlich: Ich war frustriert und dem vi hatte das Fensterwegklicken sicher nicht wirklich weh getan... Nach einiger Zeit machte ich jedoch immer wieder Bekanntschaft mit dem vi und inzwischen kann ich mir ein Editorleben ohne den vim, den "vi improved", nicht mehr vorstellen. Die Erfahrungen mit dem vim sind ausserdem Gold wert, wenn man mal auf einer frisch installierten SUN nur den vi zur Verfügung hat. Man erspart sich die Panikanfälle.

Leuten, die sich weder mit dem vi(m) noch dem (X)emacs anfreunden können, wird übrigens öfters der nedit empfohlen. Das sei einfach mal ohne Wertung erwähnt, da ich persönlich den nedit nicht im täglichen Gebrauch verwende...

Windowmanager

Lange Zeit (ungefähr 6 Jahre) lief bei mir zu Hause der fvwm1, mit dem ich auch vollkommen zufrieden war. Das Ding hatte eigentlich alles, was ich brauchte: Eine praktisch beliebig erweiterbare Anzahl virtueller Bildschirme ist doch einfach praktisch, wenn man Platz auf dem prinzipiell zu kleinen Monitor braucht. Den Umstieg vom fvwm1 zum fvwm2 (gegen Ende 2002) habe ich an sich auch nur deshalb gemacht, weil nur noch der fvwm2 weiter entwickelt wird. Die Änderungen in der Konfiguration haben den Wechsel nicht gerade erleichtert.

Wenn ich mir ab und zu aus Interesse andere Windowmanager anschaue, dann gilt mein erster Blick den virtuellen Bildschirmen und der Art und Weise, wie diese zu benutzen, zu erweitern und zu wechseln sind. Ideal wäre, wenn diese genauso wie beim fvwm1 wären. Deswegen sprach lange nur sehr wenig bis garnichts dafür, den Windowmanager (fvwm1) zu wechseln.

Dummerweise mußte ich einen Bug in meiner Konfiguration oder im fvwm2 (den Debian woody mitliefert) feststellen: Wenn ich den virtuellen Bildschirm gewechselt habe, dann behielt unter gewissen Umständen das Fenster mit Fokus aus dem vorherigen virtuellen Bildschirm den Eingabefokus. Damit kann man sich z.B. beim Dateien löschen ganz schön Ärger bereiten. Das mag an meiner Konfig gelegen haben, aber da sich die Konfiguration geändert hatte, hatte ich keine Lust, da viel Zeit zu investieren...

Nun (April 2003) bin ich nach einem recht kurzem Umweg über Blackbox bei Fluxbox gelandet. Nach dem ersten Tag damit war ich begeistert, wie viel man bei dem Windowmanager über die Tastatur steuern kann. Ich wollte erst zu evilwm wechseln, aber der bietet keinen "Slit" wie Blackbox oder Fluxbox. Und sowas ist einfach auch ganz praktisch, um dort eine Uhr und ähnliches (wie im GoodStuff vom fvwm) an fester Stelle auf allen Bildschirmen unter zu bringen. Aber der Fluxbox kann, was mich beim evilwm begeistert hat.

Tastatur

US-Layout - was sonst? ;-) Bitte keine deutsche Tastatur, bei der die Sonderzeichen so kompliziert zu erreichen sind. Oder britische Tastaturen, die auf den ersten Blick aussehen wie US-Tastaturen... So eine britische Tastatur kann einen ganz schön verwirren ;).

Eine SUN-Tastatur für zu Hause wäre natürlich auch klasse - aber die Adapter, um die Tastatur an einen PC anzuschließen, sind einfach teuer. Eine SUN zu Hause wäre natürlich auch klasse :-). Aber SUNs (die man verwenden will) sind sogar noch teurer als diese Tastaturadapter...

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