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Mail Nummer 4

Hallo zusammen.

Nachdem wir gestern mitten in der Handlung aufgehoert haben (ihr erinnert euch, Inge hat gequengelt), hier hoffentlich der Rest unseres Harbin-Aufenthalts ...

Nun, waraum war Stefan eigentlich nicht zum Bahnhof gekommen um uns abzuholen? Nuuun, haette er sicher getan, wenn gewisse Personen "der.hobbit" und "the.hobbit" als Empfaenger fuer gewisse Ankuendigungen verwendet haetten. So aber erfuhr dhalt der falsche Hobbit von unserer Ankunft (der natuerlich nix mit China zu tun hat), nicht aber Stefan, der um 7 Uhr noch friedlich vor sich hin ratzte.

Immerhin klappte dann seine Alarmierung in Rekordzeit, nur etwa 30 Minuten nach unserem Anruf in der Firma stand er auch schon am Bahnhof.

Der Rest des Tages verging dann mit Hotel beziehen und tratschen, schlafen (immerhin waren einige von uns bereits etwas angeschlagen) und in der Stadt spazieren gehen (Inge hatte ja die ganze Nacht ziemlich gut geschlafen), wobei Stefan anmerkte, wir wuerden gegen Abend zum Essen abgeholt.

Andreas meint grade: und jetzt muesst ihr weiterschreiben. der hat sich naemlich vor dem kommenden Abend einfach gedrueckt und hat sich krank ins Bett gelegt, waehrend Florian und Inge tapfer ein paar Aspirin und Immodium eingeschmissen haben (man kann die Chinesen ja nicht kraenken und einfach nicht zum extra fuer uns geplanten Fest komplett nicht erscheinen...).

Also gingen wir mit nichts als Cola, Keksen und Medikamenten im Bauch los. Mit dem Auto einfach nur um die Ecke. Stefan hat ja schlimme Dinge angekuendigt gehabt und so kams dann auch. Wir sassen mit vielleicht 6 Chinesen zusammen im Hinterzimmer (oh Schreck mit Karaokeanlage... um die wir aber gluecklicher Weise rumgekommen sind) um eine runden Tisch rum. Als erstes wurde 56% tiger Schnaps fuer Florian und Inge aufgetragen und unmengen an Essen. Ach ja Bier gabs natuerlich auch nicht zu knapp. Wir wollten uns eigentlich genuesslich auf die Speisen und das Bier stuerzen, aber Stefan bremste immer: passt blos auf, das ist erst der Anfang, esst lieber nicht gleich so viel und trinkt nur, wenn alle anderen auch trinken. Komische Regel. Aber Stefans Rat war gut. Wenn naemlich einer am Tisch anfing Bier zu trinken, rissen gleich die anderen ihre Glaeser auch hoch und man musste das Zeug auf ex trinken. Naja und die Chinesen kamen schon offt genug auf den Gedanken mal wieder etwas Bier zu trinken, da mussten wir nicht auch noch nachhelfen... Auf jeden Fall war das Essen sehr gut und das Bier eigentlich auch. Nur etwas viel wars auch und nach 2 Stunden waren wir so gegen 20 Uhr ueberhaupt nicht mehr nuechtern und sind so ins Hotel geschwank um Florian ins Bett zu legen. Dann gings nach Hause zu Stefan um Andreas auch noch ins Hotel zu bringen. Der hatte zwar wohl schon erwartet gehabt, dass wir nicht gaaaaanz nuechtern auftauchen werden, aber dass es so schlimm sein wuerde und vor allem so FRUEH hat ihn dann doch etwas erstaunt. (Anm: Ich glaube, sie konnten gerade noch stehen, jedenfalls haette man glatt vom Zuschauen seekrank werden koennen.)

8.-10. Tag: Mit Stefan in Harbin

Wenn es uns hinreichend gut ging, sind wir in wechselnder Schicht mit Stefan die Sehenswuerdikeiten von Harbin (da gibt's nicht wirklich viel) anschauen gegangen. Besonders interessant waren natuerlich Laeden, in denen es billig CDs, Software usw. gab... Die Resultate unseres kaufrausches koennt ihr dann in Deutschland sehen bzw. hoeren (hoffentlich sind die Videos nicht chinesisch synchronisiert...). Der jeweilige Rest lag solange krank im Bett und litt mehr oder weniger still vor sich hin...

So, jetzt wirds mit der Zeit schon wieder knapp (unser Zug gen Osten faehrt bald) und eigentlich gibts nicht so viel Aufregendes aus Harbin zu berichten. Okay, zum Blumenstrauss im Hotelzimmer, der uns beim mehrmaligen Zimmerwechsel hinterhergetragen wurde, koennte man noch Spekulationen ueber Herkunft und Zweck anstellen. Und auch sonst gaebs bestimmt noch so das ein oder Andere nette Ereignis zu erzaehlen, aber wie gesagt, die Zeit rennt, also muss das jetzt aus China reichen.

Tschuess,
Andreas, Florian und Inge

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